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Einheitlich messen und kalibrieren

Der Deutsche Kalibrierdienst lädt zur Mitarbeit ein

22.04.2016: Der Deutsche Kalibrierdienst (DKD) hat die Aufgabe das Kalibrierwesen zu fördern und für mehr Einheitlichkeit beim Messen in deutschen Laboratorien zu sorgen. Das gelingt am besten, wenn viel Fachverstand zusammenkommt. Der DKD ist ein Gremium der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) mit akkreditierten Kalibrierlaboratorien und lädt deshalb ausdrücklich akkreditierte Laboratorien, Gutachter und Institutionen des Kalibrierwesens ein, in seinen Fachausschüssen mitzuarbeiten.

In den 13 DKD-Fachausschüssen arbeiten die PTB und akkreditierte Laboratorien eng zusammen, um die messtechnischen Grundlagen für Kalibrierungen zu erarbeiten. Auch noch nicht akkreditierte Kalibrierlaboratorien oder Einzelpersonen sind eingeladen, in den Fachausschüssen mitzuarbeiten: Gleichstrom und Niederfrequenz, Hochfrequenz und Optik, Kraft und Beschleunigung, Länge, Temperatur und Feuchte, Druck und Vakuum, Masse und Waagen, Chemische Messgrößen und Stoffeigenschaften, Werkstoffprüfmaschinen, Drehmoment, Strömungsmessgrößen, Messgrößen in der Laboratoriumsmedizin, Messunsicherheit.

Übergeordnetes Ziel des DKD ist, die Einheitlichkeit im Messwesen zu sichern. Dies geschieht z. B. dadurch, dass seine Vertreter bei der Festlegung nationaler, europäischer oder internationaler Regeln mitwirken. Zudem will der DKD die akkreditierten Kalibrierlaboratorien fachlich unterstützen, etwa durch einen intensiven Erfahrungsaustausch, die Erarbeitung von Richtlinien und Berichten, die Organisation von Veranstaltungen und Ringvergleichen oder die Mitarbeit in Gremien der DAkkS.

Der DKD bietet seit 2010 selbst keine Akkreditierungen mehr an, sondern versteht sich als Bindeglied zwischen den Laboratorien und der Deutschen Akkreditierungsstelle DAkkS. Letztere ist die einzige nationale Einrichtung, die Akkreditierungen vornimmt, und sie hat das Recht, an allen Sitzungen und Veranstaltungen des DKD als Beisitzer oder Gast teilzunehmen.

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    Prof. Dr. Joachim H. Ullrich

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    Dr. Horst Bettin

    Horst Bettin, Jahrgang 1955, studierte Physik an der Technischen Universität Braunschweig und promovierte dort am Institut für Halbleiterphysik und Optik. Im Jahr 1990 trat er in die Physikalisch-Technische Bundesanstalt ein und forschte hauptsächlich auf dem Gebiet der Dichtemessungen. Auß ... mehr

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