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Neuer Biomarker für personalisierte Behandlungen gegen Krebs

Saška Ivanova, IRB Barcelona

Unterschiedliche Lokalisation der an der Apoptose beteiligten Proteine im Basalbereich (Ctrl) und bei der Induktion des Todesrezeptors mit TRAIL.

18.04.2019: Krebszellen zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, der Apoptose zu entgehen, einer Art programmiertem Zelltod, der es dem Organismus ermöglicht, beschädigte Zellen zu entfernen. Viele Studien, die sich neuen Chemotherapien widmen, zielen darauf ab, die Apoptose zu induzieren und damit Krebszellen zu entfernen oder den Tumor zu verkleinern. Wissenschaftler des Instituts für Biomedizinische Forschung (IRB Barcelona) haben gezeigt, dass das Protein TP53INP2 eine wichtige Rolle bei der Induktion des Zelltods spielt. Dieser Befund könnte für die Behandlung bestimmter Krebsarten relevant sein.

"Wir haben beobachtet, dass bei Zellen mit hohem TP53INP2-Gehalt die Apoptose beschleunigt wird, wenn bestimmte Rezeptoren auf der Zellmembran aktiviert werden. Im Gegensatz dazu waren die Zellen, die dieses Protein nicht exprimierten, resistenter gegen Apoptose", sagt Antonio Zorzano, Leiter des Complex Metabolic Disease and Mitochondria Lab am IRB Barcelona.

Die im EMBO Journal veröffentlichte Studie beschreibt, wie dieses Protein die Wirksamkeit bestimmter Chemotherapien, wie z.B. TRAIL, erhöht. "Wir zeigen, dass TP53INP2 Krebszellen empfindlicher auf Todesfälle macht, darunter auch TRAIL", erklärt Saška Ivanova, Postdoc am IRB Barcelona und Erstautor der Studie.

TRAIL verspricht viel für die Behandlung von Krebs, da es selektiv den Tod von Krebszellen induzieren kann. Seit seiner Entdeckung im Jahr 1995 wurden viele klinische Assays für dieses Medikament durchgeführt. Allerdings sprechen nicht alle Patienten mit Krebs auf diese Behandlung an. Forscher des IRB Barcelona haben den Zusammenhang zwischen dem hohen Gehalt an TP53INP2 und einer verbesserten Reaktion von Leber- und Brustkrebszellen auf TRAIL bestätigt.

Eines der Probleme bei TRAIL ist die Notwendigkeit, Patienten zu identifizieren, die auf diese Behandlung ansprechen, da TRAIL den Tumorverlauf bei einigen Krebsarten verbessern kann. "Wir schlagen das Protein TP53INP2 als potenziellen Marker vor, um Patienten zu identifizieren, die von einer Behandlung mit TRAIL profitieren könnten", erklärt Zorzano, ordentlicher Professor an der Universität Barcelona und Forscher von CIBERDEM.

Die personalisierte Medizin, ein Ansatz, der es ermöglicht, die Behandlung an die Eigenschaften jedes einzelnen Patienten anzupassen, erweist sich als eine der Strategien der Gesundheitsversorgung mit dem größten Potenzial. Die Kenntnis der Krebsart und die Auswahl der jeweils effizientesten Behandlung wird das Überleben der Patienten erhöhen. Allerdings werden Biomarker benötigt. In diesem Zusammenhang bietet diese Studie einen neuen Ansatz zur Unterstützung von Ärzten bei der Auswahl personalisierter Behandlungen.

"Wir erweitern die Studie nun auf andere Krebsarten, wie z.B. Lungenkrebs, um zu bestätigen, ob TP53INP2 auch das Ansprechen auf eine Behandlung mit TRAIL verbessert", ergänzt Ivanova.

Originalveröffentlichung:
Saška Ivanova et al.; "Regulation of death receptor signaling by the autophagy protein TP53INP2"; The EMBO Journal (2019) e99300

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit einem Computersystem ohne menschlichen Eingriff übersetzt. LUMITOS bietet diese automatischen Übersetzungen an, um eine größere Bandbreite an aktuellen Nachrichten zu präsentieren. Da dieser Artikel mit automatischer Übersetzung übersetzt wurde, ist es möglich, dass er Fehler im Vokabular, in der Syntax oder in der Grammatik enthält. Den ursprünglichen Artikel in Englisch finden Sie hier.

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