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Prof. Dr. Ulrich S. Schubert

Friedrich-Schiller-Universität Jena - Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie

Prof. Dr. Ulrich S. Schubert

Ulrich S. Schubert, Jahrgang 1969, ist Lehrstuhlinhaber (W3) für Organische und Makromolekulare Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Chemie an den Universitäten Frankfurt und Bayreuth und promovierte anschließend an den Universitäten Bayreuth und South Florida, Tampa, USA. Nach einem Postdoc-Aufenthalt bei Jean-Marie Lehn (Nobelpreis 1987) habilitierte er an der Technischen Universität München, vertrat eine Professur (C3) an der LMU München und war von 2000 bis 2007 Full-Professor an der Eindhoven University of Technology, Niederlande. Seit 2007 ist Ulrich S. Schubert an der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig.

Leitmotiv

Wir müssen die Welt retten!

Aktivitäten

Ulrich S. Schubert ist derzeit u.a. Direktor des Jena Center for Soft Matter (JCSM), des Center for Energy and Environmental Chemistry (CEEC) Jena, Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 1278 „PolyTarget“ und des DFG-Schwerpunktprogramms 2248 „Polymerbasierte Batterien“. Ulrich S. Schubert ist weiterhin Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Institutes für Kolloid- und Grenzflächenforschung Potsdam und Wissenschaftliches Mitglied der MPG sowie u.a. gewähltes Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und Fellow der National Academy of Inventors (NAI), USA. Mit über 1.150 begutachteten Publikationen gehört er seit Jahren zu den „Highly Cited Researcher“. Zahlreiche Patente haben bislang zu 10 Ausgründungen bzw. Ansiedelungen geführt. Neben der Wissenschaft engagiert sich Ulrich S. Schubert auch gesellschaftlich. Eine der von ihm gegründeten Stiftungen („Kultur- und Sozialstiftung Internationale Junge Orchesterakademie“) fördert junge Musiker und unterstützt krebs- und schwerstkranke Kinder.

Auszeichnungen

Ulrich S. Schubert war Stipendiat des Verbands der Chemischen Industrie, erhielt den Bayrischen Habilitationsförderpreis (Zehetmaier-Preis) und den Habilitantenpreis der Fachgruppe Makromolekulare Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker sowie ein Heisenberg-Stipendium der DFG. 2004 erhielt er den VICI Preis der Nederlandse Organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek (NWO), Niederlande, sowie 2009 den Jan Pieter Lemstra Innovation Award des Dutch Polymer Institutes (DPI) und 2010 den International Biannual BPG Award der Belgian Polymer Group (BPG), Belgien. Seine Ausgründungsideen wurden 2015 mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland (Rubrik Chemie/Kunststoffe) für die JenaBatteries GmbH und dem Thüringer Innovationspreis (Rubrik Junge Unternehmen) für die SmartDyeLivery GmbH ausgezeichnet sowie 2017 mit dem Thüringer Forschungspreis für Angewandte Forschung für Forschungen an polymeren Redox-Flow-Batterien. Für seine sowohl wissenschaftlichen als auch gesellschaftlichen Aktivitäten erhielt Ulrich S. Schubert 2018 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland („Bundesverdienstkreuz“) und war „Hochschullehrer des Jahres 2019“, verliehen vom Deutschem Hochschulverband / Die ZEIT.

Schwerpunkt

Ulrich S. Schubert beschäftigt sich mit der Herstellung und Charakterisierung von polymeren Materialien für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Diese umfassen u.a. die Entwicklung von Pharmapolymeren für medizinische Applikationen, wie der Nanomedizin. Weitere Forschungsschwerpunkte sind selbstheilende Materialien und nachhaltige Polymere für die Energiewende (Batterien, Wasserstofferzeugung), wobei zunehmend auch Methoden der künstlichen Intelligenz Anwendung finden.

Methoden

  • Polymersynthese (kontrollierte Polymerisationsmethoden, Hochdurchsatzmethoden)
  • Polymercharakterisierung mit High-End-Techniken
  • Partikelformulierung und Partikelcharakterisierung
  • Funktionalisierung und Charakterisierung auf der Nanoskala
  • Elektronenmikroskopie

Fakten, Hintergründe, Dossiers

  • selbstheilende Materialien
  • selbstorganisierend…
  • Energiewende

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