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Dr. Claudia Swart

Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Dr. Claudia Swart

Claudia Swart, Jahrgang 1976, studierte Chemie an der Universität Regensburg und schloss ihr Studium mit dem Diplom ab. Nach ihrer Promotion an der Freien Universität Berlin im Bereich Analytische Chemie mit Schwerpunkt Archäometrie wechselte sie an die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung und in die Speziesanalytik. Seit 2008 ist sie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig tätig, wo sie seit 2013 die Arbeitsgruppe Speziesanalytik leitet, die sich hauptsächlich mit der Rückführung von metallhaltigen Analyten in der Labordiagnostik befasst.

Aktivitäten

Seit 2019 ist Claudia Swart Vice-Chair der Arbeitsgruppe Protein Analysis des Consultative Committee for Amount of Substance: Metrology in Chemistry and Biology (CCQM). Diese Arbeitsgruppe des International Committee for Weights and Measures (CIPM) ist dafür zuständig, die Rückführbarkeit der Bestimmung von Peptiden und Proteinen auf höchstem internationalem Niveau sicherzustellen, unter anderem durch die Organisation von Ringvergleichen, in denen die weltweiten Metrologieinstitute ihre Messfähigkeit nachweisen. Zudem ist sie in der Protein-Review-Gruppe im Rahmen des Joint Committee for Traceability in Laboratory Medicine (JCTLM) tätig, die Referenzmaterialien und Referenzmessmethoden beurteilt und deren Eintrag in die JCTLM Datenbank empfiehlt. Außerdem ist sie Mitglied der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh).

Auszeichnungen

Auszeichnung des Verbands der Chemischen Industrie für das bestes Chemieabitur 1995, Posterpreis auf der Winter Conference on Plasma Spectrochemistry 2010 in Fort Myers, Florida, sowie Posterpreis beim Protein and Peptide Therapeutics and Diagnostics: Research and Quality Assurance International Workshop 2016 in Chengdu.

Schwerpunkt

Der Fokus der wissenschaftlichen Arbeit von Claudia Swart liegt auf der Entwicklung von Referenzmessverfahren für die Bestimmung von Proteinen über ihren Metallgehalt. Dabei werden Metallproteine direkt über den ihnen inhärenten Metallgehalt bestimmt, während nicht metallhaltige Proteine vor ihrer Bestimmung mit Metallen oder Metallverbindungen gelabelt werden. Die besondere Herausforderung liegt darin, sicherzustellen, dass die entwickelten Referenzmessverfahren auf das Internationale Einheitensystem (SI) rückführbar sind. Deshalb wird wo immer möglich „exact-matching“-Isotopenverdünnungsanalyse eingesetzt.

Methoden

  • Induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS) in Verbindung mit chromatographischen Trennverfahren
  • Induktiv gekoppelte Plasma-Flugzeitmassenspektrometrie (ICP-TOF-MS)
  • Isotopenverdünnungs-Massenspektrometrie (IDMS)

Fakten, Hintergründe, Dossiers

  • Isotopenverdünnungs…

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