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Autor

Prof. Dr. Katharina Scherf

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Angewandte Biowissenschaften, Abteilung für Bioaktive und Funktionelle Lebensmittelinhaltsstoffe

Prof. Dr. Katharina Scherf

Katharina Scherf, Jahrgang 1985, studierte Lebensmittelchemie an der Technischen Universität München (TUM). Ihre Promotion und Habilitation erwarb sie ebenfalls an der TUM und war als leitende Wissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TUM tätig. 2019 wurde sie als Professorin ans Karlsruher Institut für Technologie (KIT) berufen und leitet dort am Institut für Angewandte Biowissenschaften die Abteilung Bioaktive und Funktionelle Lebensmittelinhaltsstoffe.

Leitmotiv

Learn from yesterday, live for today, hope for tomorrow. The important thing is not to stop questioning. (Albert Einstein)

Aktivitäten

Katharina Scherf ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft e.V., Mitglied in der Working Group on Prolamin Analysis and Toxicity sowie Vorsitzende des Protein & Enzymes Technical Committee der Cereals & Grains Association.

Auszeichnungen

Für ihre Forschungsarbeiten wurde Katharina Scherf mehrfach ausgezeichnet, darunter sind u.a. der Gerhard-Billek-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (2015), der Young Scientist Research Award der Cereals & Grains Association (2018), der Forschungspreis der Deutschen Zöliakiegesellschaft e.V. (2014 und 2019) sowie der Wissenschaftspreis der Heinrich-Stockmeyer-Stiftung (2019).

Schwerpunkt

Das Forschungsinteresse von Prof. Scherf gilt den Interaktionen zwischen Proteinen, zwischen Proteinen und anderen Lebensmittelinhaltsstoffen und zwischen Proteinen und dem humanen Gastrointestinal- und Immunsystem, mit Fokus auf Getreide. Dabei befasst sich Katharina Scharf mit der Aufklärung des Zusammenspiels von Struktur, Funktionalität und Bioaktivität von Proteinen. Sie führt Studien zu den Ursachen von Zöliakie, Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität und Weizenallergien durch und erforscht die Veränderungen der Umweltbedingungen und deren Auswirkung auf die Proteinzusammensetzung von Nahrungsmittelpflanzen.

Methoden

  • Immunologische Methoden (ELISA)
  • Gelelektrophorese (SDS-PAGE)
  • Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (RP-HPLC, GP-HPLC)
  • Massenspektrometrie (Proteomics, LC-MS/MS)

Fakten, Hintergründe, Dossiers

  • Nicht-Zöliakie-Glut…
  • Weizenallergien
  • ELISA

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