q&more
Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Autor

Dipl. Ing. Sonja Mülhopt

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Technische Chemie

Dipl.-Ing. M.Sc. Sonja Mülhopt

Sonja Mülhopt erwarb 2000 ihr Diplom für Maschinenbau an der Berufsakademie (heute DHBW) Mannheim. Die begleitende Ausbildung durchlief sie am Forschungszentrum Karlsruhe, dem heutigen Karlsruher Institut für Technologie (KIT). 2014 erhielt sie den Master of Science für Chemieingenieurwesen an der Hochschule Mannheim.

Aktivitäten

Seit 2000 arbeitet Sonja Mülhopt am Institut für Technische Chemie (ITC) des KIT an der Entwicklung der Gas-Flüssigkeits-Grenzschicht-Exposition von Bioassays gegenüber Aerosolen aus technischen Prozessen. Als Leiterin der Arbeitsgruppe bringt sie die Entwicklungen und das Know-how in abgeschlossene und laufende Verbundprojekte in Deutschland und dem europäischen Ausland ein. Derzeit beteiligt sie sich am NanoCare 4.0-Programm des BMFB mit der Untersuchung von thermisch behandelten Carbonfasern im Rahmen des Projekts CFC-CarbonFibreCycle.

Auszeichnungen

Neben Preisen für Posterpräsentationen auf Fachkonferenzen wie der Nanotox 2018, Neuss, erhielt sie vom der Verein Deutscher Ingenieure VDI 2018 den 1. Preis für herausragende und innovative Leistungen im Ingenieurberuf.

Schwerpunkt

Forschungsthema ist die Wirkung von partikelhaltigen Emissionen aus technischen Prozessen auf den Menschen. Für die Bewertung der Lungentoxizität von Aerosolen entwickelt Sonja Mülhopt das Verfahren und Technologien für reproduzierbare Exposition von Zellkulturen an der Gas-Flüssigkeits-Grenzschicht mit Schwerpunkt auf der Charakterisierung des Aerosols und der Bestimmung der applizierten Dosis auf der Zellkulturoberfläche.

Methoden

  • Expositionen von Bioassays gegenüber Aerosolen an der Gas-Flüssigkeits-Grenzschicht
  • Dosimetriemethoden für laminar angeströmte biologische Grenzflächen
  • Aerosolmesstechnik: Mobilitätsspektrometrie, optische Partikelzählung, Gravimetrie, Bildanalyse von mikroskopischen Aufnahmen (Digitalmikroskopie, REM, TEM)

Fakten, Hintergründe, Dossiers

  • Chemieingenieurwesen
  • Bioassays
  • Carbonfasern

Weitere Artikel des Autors

Alle Artikel

Mehr über KIT

  • News

    Nanostrukturen helfen, die Haftung von Krankenhauskeimen zu reduzieren

    Wissenschaftler der Universität des Saarlandes und des Karlsruher Instituts für Technologie haben gemeinsam herausgefunden, wie Bakterien auf – in mikroskopischen Maßstäben – rauen Oberflächen haften. Das Team aus den Disziplinen Physik, Mikrobiologie und Mathematik entdeckte, dass aus der ... mehr

    Graphen aus Kohlendioxid

    Die chemische Verbindung Kohlendioxid kennt die Allgemeinheit als Treibhausgas in der Atmosphäre und wegen seines klimaerwärmenden Effekts. Allerdings kann Kohlendioxid auch ein nützlicher Ausgangsstoff für chemische Reaktionen sein. Über eine solche ungewöhnliche Einsatzmöglichkeit bericht ... mehr

    Versteckte Ordnung in der Unordnung

    Den Raum in Zellen mit optimalen geometrischen Eigenschaften einzuteilen, ist eine zentrale Herausforderung in vielen Bereichen der Wissenschaft und Technik. Nun haben Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit Kollegen aus mehreren Ländern festgestellt, dass bei amorphen, da ... mehr

  • q&more Artikel

    Analytische Quantifizierung von Gluten in Lebensmitteln

    Der Gesetzgebung zufolge dürfen Lebensmittel, die mit einem Glutenfrei-Symbol versehen sind, nicht mehr als 20 mg Gluten pro Kilogramm enthalten, was für Zöliakie-Betroffene aus gesundheitlichen Gründen lebenswichtig ist. mehr

    Bewertung der Lungentoxizität von Luftschadstoffen

    Die aktuellen Diskussionen zu Fahrverboten in europäischen Städten zeigen einerseits den hohen Stellenwert, den die Bevölkerung der Luftqualität zumisst, und andererseits den Mangel an Methoden, die von Luftschadstoffen ausgehende Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit direkt zu bewerten. mehr

    Biochemie in der Mikrowelle

    Die Entwicklung neuer Pharmazeutika beruht auf dem zunehmenden Verständnis intrazellulärer Vorgänge. Insbesondere durch die Erforschung von Ligand-Rezeptor-Wechselwirkungen können Wirkstoffe ­besser angepasst werden. Um Medikamente an ihren Wirkungsort ­zu bringen, werden sog. „Carrier“-Mol ... mehr

  • Autoren

    Prof. Dr. Katharina Scherf

    Katharina Scherf, Jahrgang 1985, studierte Lebensmittelchemie an der Technischen Universität München (TUM). Ihre Promotion und Habilitation erwarb sie ebenfalls an der TUM und war als leitende Wissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TUM tätig. 2019 wurde ... mehr

    Majlinda Xhaferaj

    Majlinda Xhaferaj, Jahrgang 1992, schloss ihr Lebensmittelchemiestudium im Jahr 2018 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ab. Seit 2019 ist sie Doktorandin in der Abteilung für Bioaktive und Funktionelle Lebensmittelinhaltsstoffe mit dem Schwerpunkt der Glutenanalytik zur Verbesseru ... mehr

    Dr. Hanns-Rudolf Paur

    Hanns-R. Paur hat als Chemiker an der LMU in München promoviert und war dann als Postdoc an der UC Riverside in Kalifornien. Aktivitäten Von 1997 bis 2018 leitete er die Abteilung Aerosol- und Partikeltechnologie im Institut für Technische Chemie (ITC) des Karlsruher Instituts für Technolog ... mehr

q&more – die Networking-Plattform für exzellente Qualität in Labor und Prozess

q&more verfolgt den Anspruch, aktuelle Forschung und innovative Lösungen sichtbar zu machen und den Wissensaustausch zu unterstützen. Im Fokus des breiten Themenspektrums stehen höchste Qualitätsansprüche in einem hochinnovativen Branchenumfeld. Als moderne Wissensplattform bietet q&more den Akteuren im Markt einzigartige Networking-Möglichkeiten. International renommierte Autoren repräsentieren den aktuellen Wissenstand. Die Originalbeiträge werden attraktiv in einem anspruchsvollen Umfeld präsentiert und deutsch und englisch publiziert. Die Inhalte zeigen neue Konzepte und unkonventionelle Lösungsansätze auf.

> mehr zu q&more

q&more wird unterstützt von:

 

Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.