q&more
Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Polar und potenziell trinkwassergefährdend

Analytik von Umweltmolekülen wie 1,4-Dioxan im Trinkwasser

Prof. Dr. Wilhelm Püttmann (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main))

Trinkwasser ist in Deutschand ausreichend vorhanden und von überwiegend hoher Qualität. Für die Gewinnung von Trinkwasser in Deutschland wird vor allem Grund­wasser (69,6 %) genutzt, 12,4 % werden aus Seen und Talsperren ­entnommen. Der Anteil von Trinkwasser, das aus Uferfiltrat gewonnen wird, liegt bei 7,8 %, weitere 9,2 % des Trinkwassers stammen aus angereichertem Grundwasser, während nur 1 % direkt aus Flusswasser entnommen wird [2].

Bei der Uferfiltration werden neben den Flüssen Brunnen für die Entnahme von Wasser angelegt, das zum Teil aus dem jeweiligen Fluss durch Versickerung nachgeliefert wird. Auf dem Weg zum Brunnen strömt das Wasser durch Sand- und Kiesschichten. Auf dieser Fließstrecke werden fast alle aus den Flüssen bekannten organischen Subs­tanzen je nach physikalisch-chemischer Beschaffenheit entweder durch Adsorption zurückgehalten oder von Mikroorganismen abgebaut. Einige Substanzen stellen  Ausnahmen dar. Sie passieren die Filterstrecke und gelangen in das Rohwasser, das aus den nahe am Fluss gelegenen Brunnen gefördert wird.  Sehr gute Chancen, die Filterstrecke zu überstehen, haben Röntgenkontrastmittel, an die aufgrund ihres Anwendungszwecks die Forderung nach guter Wasserlöslichkeit und geringer biologischer Abbaubarkeit gestellt wird. Folglich werden diese in Kläranlagen unzureichend abgebaut bzw. lediglich in Metabolite (Folgeprodukte) umgebaut und überstehen darüber hinaus die Uferfiltration weitgehend unbeschadet.

Die Röntgenkontrastmittel sind aber nur ein Grund dafür, dass aus Uferfiltrat stammendes Rohwasser einer aufwendigen Behandlung unterzogen werden muss, bevor es als Trinkwasser in die Versorgungsleitungen eingespeist wird. Diese Behandlung besteht bei den meisten Wasserwerken, die Uferfiltrat gewinnen, aus einer Ozonierung, gefolgt von einer Aktivkohlefiltration. Röntgenkontrastmittel werden von Wasserwerken gerne als Indikatorsubstanzen genutzt, die bei Durchbruch durch die Aktivkohle anzeigen, ob ein neuer Filter notwendig ist. Carbamazepin, ein Antiepileptikum und Psychopharmakon, stellt eine weitere Substanz dar, die bei einer Uferfiltration weit­gehend unbeschadet (zu ca. 75 %) bleibt [3], bei der ­Ozonierung aber in Oxidationsprodukte umgewandelt wird, die dann bei der anschließenden Aktivkohle­filtra­tion zurückgehalten werden.

Abb. 1 Querschnitt durch den Rhein am Niederrhein an einer Stelle, wo Uferfiltration zur Gewinnung von Trinkwasser gewonnen wird (DWT1). Die Förderung des Rohwassers erfolgt am 17.10.2012 aus einer Galerie von Entnahmebrunnen (recovery well). Darüber hinaus sind Grundwassermessstellen (A, B, C), an denen Wasser aus unterschiedlichen Tiefen entnommen und analysiert werden kann. Die gemessenen Konzentrationen von 1,4-Dioxan (ng/l) sind in den Kästchen neben den Messstellen eingezeichnet (entnommen aus [6]).

Ether widersteht der Behandlung

Problematisch für die Trinkwasserversorgung sind angesichts der geschilderten Schutzmaßnahmen bei der Aufbereitung von Rohwasser aus der Uferfiltration nur Substanzen, die gut wasserlöslich, schlecht biologisch abbaubar, von Ozon nicht oxidierbar und an Aktivkohle schlecht adsorbierbar sind. Diese Kombination von ungünstigen Eigenschaften trifft auf die Substanzklasse der Ether zu. In der Vergangenheit stand bereits ein Ether im Brennpunkt der Wasserwirtschaft: Der Methyl-tertiär-butylether (MTBE) wurde alleine in Deutschland zur Jahrtausendwende noch zu ca. 500.000 t pro Jahr her­gestellt und kam als Additiv (Antiklopfmittel) für Vergaserkraftstoffe zum Einsatz. Nachdem bekannt wurde, dass dieser Stoff mit Konzentrationen von etwa 1 µg/l (Spitzenwerte von 30 µg/l)  im Jahr 2005 im Rhein vertreten war, wurde MTBE binnen eines Jahres von der Mineralölwirtschaft nahezu vollständig durch einen anderen Ether ersetzt: Ethyl-tertiär-butylether (ETBE). Damit wurde allerdings lediglich der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben, denn ETBE ist in der aquatischen Umwelt ähnlich stabil (persistent) wie MTBE. Erst der nahezu vollständige Ersatz von ETBE als Kraftstoffadditiv durch Ethanol für die Produktion der Mineralölprodukte E5 und E10 mit 5 % bzw. 10 % Ethanolanteil ab dem
Jahr 2010 brachte die dringend notwendige Verbesserung. Ethanol ist im Gegensatz zu den Ethern hervorragend biologisch abbaubar. Bereits am Beispiel von MTBE wurde bekannt, dass es sowohl Uferfiltration als auch Trinkwasseraufbereitung weitgehend unbeschadet übersteht und in das Trinkwasser gelangt [1]. Bei MTBE und ETBE und war das Problem weniger toxikologisch, sondern eher in der extrem geringen Geruchs- und Geschmacksschwelle von 15 µg/l begründet.

Abb. 2 Konzentrationen von 1,4-Dioxan (ng/l) im Rohwasser aus der Uferfiltration an zwei Lokalitäten am Rhein und Vergleich mit den Konzentrationen im daraus nach der Aufbereitung gewonnenen Trinkwasser. Die Probennahme an DWT1 erfolgte am 10.12.2012 und an DWT2 am 22.03.2013 (entnommen aus [6]).

Auf Spurensuche von 1,4-Dioxan

Bei der Analytik von MTBE im Wasser fiel im Gaschromato­gramm ein Signal auf, das aufgrund des Massenspektrums als 1,4-Dioxan identifiziert wurde. In Europa war 1,4-Dioxan zumindest bis zum Jahr 2010 noch ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. In den USA stand die Substanz zu dieser Zeit aufgrund der Einstufung als „probable human carcinogen“ durch die US-Umweltbehörde (EPA) aber bereits im Fokus der Umweltforschung. Daria Demers-Stepien aus der Arbeitsgruppe von Wilhelm Püttmann hat sich daraufhin ab dem Jahr 2010 im Rahmen ihrer Dissertation auf die Spurensuche nach dieser Substanz begeben. Erste Analysen von Wasserproben aus dem Main ergaben Konzentrationen von circa 1 µg/l, was im Vergleich zu anderen Umweltschadstoffen sehr viel ist. In anderen Flüssen (z.B. Rhein und Oder) konnten ähnlich hohe Konzentrationen festgestellt werden [5].  Ziel der Spurensuche war zunächst, die Herkunft der Substanz zu klären. Durch zahlreiche Beprobungskam­pagnen konnten Kläranlagenabläufe als die heraus­ragenden Punktquellen mit zum Teil sehr hohen Dioxanfrachten ausfindig gemacht werden.

Wenn die Kläranlagen nur Haushaltsabwässer reinigen, sind die Konzentrationen von 1,4-Dioxan in den Abläufen der Kläranlagen noch relativ gering (ca. 0,3 µg/l). Die dafür verantwortliche Quelle liegt in der zunehmenden Verwendung von Wasch- und Reinigungsmittel sowie Körperpflegeprodukten, die Ethoxylate als waschaktive Substanzen (Detergenzien) enthalten. Ethoxylate werden vorwiegend für die Herstellung von flüssigen Wasch- und Reinigungsmitteln verwendet. 1,4-Dioxan entsteht als Nebenprodukt bei der Herstellung von Ethoxylaten und ist daraus nicht vollständig zu entfernen.  Aufgrund dieser Tatsache hat das Bundes­gesundheitsamt bereits 1988 einen einzuhaltenden Richtwert von 10 mg/kg 1,4-Dioxan für Kosmetika und Körperpflegeprodukte empfohlen, dessen Einhaltung bei einer Überprüfung von 351 Proben im Jahr 2011 bei 98,6 % der analysierten Proben bestätigt wurde. Die steigende Verwendung von Ethoxylaten hat durchaus mit unserem Lebensstil zu tun. Die Stückseife am Waschbecken ist in den letzten 20 Jahren vom Flüssig­seifenspender weitgehend verdrängt worden. An der Grundbelastung der Kläranlagenabläufe mit ca. 0,3 µg/l  1,4-Dioxan sind wir als Verbraucher also unmittelbar beteiligt. Die in unseren großen Flüssen festgestellten Gehalte von 0,5 – 1 µg/l sind damit alleine aber nicht zu erklären, sondern weitere erhebliche punktförmige Eintragsquellen müssen hinzukommen.

Die Suche nach diesen Punktquellen ist eine Sisyphus­arbeit. Aus den Ergebnissen mehrerer Masterarbeiten lässt sich bereits entnehmen, dass sogenannte Indirekteinleiter eine Schlüsselrolle spielen. Indirekteinleiter sind Industrie- und Gewerbebetriebe, die keine eigenen Kläranlagen betreiben, sondern ihr Abwasser in das kommunale Abwassernetz einspeisen und somit ihr Abwasser von den kommunalen Kläranlagen reinigen lassen. In Nordrhein-Westfalen ist z.B. der Volumenstrom der industriellen und gewerblichen Indirekteinleiter mit 771 Mio. m3/Jahr mehr als halb so groß wie der Volumenstrom des häuslichen Abwassers mit 1.314 Mio. m3/Jahr [4]. Für andere Bundesländer bzw. für Deutschland insgesamt sind solche Zahlen nicht verfügbar. Welche Industriezweige als Indirekteinleiter die Hauptlieferanten für 1,4-Dioxan in das Abwassernetz darstellen, lässt sich noch nicht abschließend beantworten. Kläranlagen, die als Indirekt­einleiter Industriebetriebe angeschlossen haben, die entweder Ethoxylate herstellen oder verarbeiten und Industriezweige, die 1,4-Dioxan als Lösemittel verwerten, kristal­lisieren sich als besonders relevant heraus. Der bisher gemessene Höchstwert von 62 µg/l 1,4-Dioxan im Ablauf wurde bei einer Kläranlage festgestellt, die eine sogenannte nachgeschaltete Denitrifikation betreibt.

Um den Nitrat­gehalt im Ablauf zu senken, wird dabei das Nitrat in molekularen Stickstoff umgewandelt, der in die Atmos­phäre entweicht.  Dabei werden Mikroorganismen in der letzten Reinigungsstufe mit einem technischen Methanol gefüttert, das im untersuchten Fall erheblich mit 1,4-­Dioxan verunreinigt war. Die Mikroorganismen nutzten das Methanol als Kohlenstoffquelle und bauten es ab, das 1,4-Dioxan blieb allerdings übrig [6]. Die nachgeschaltete Denitrifikation wird in Deutschland allerdings von wenigen Kläranlagen betrieben, sodass damit nur an wenigen Stellen in Deutschland die hohen Gehalte von 1,4-Dioxan in Flüssen erklärt werden müssen.

Abb. 3 Auflauf einer Kläranlage in den Fluss Rodau

Kontaminationen im Rhein

Die für unsere Trinkwasserversorgung entscheidende Frage ist, wie sich das in den Flüssen nachgewiesene 1,4-Dioxan bei der Uferfiltration verhält. Dazu wurde eine Studie am Rhein (Region Niederrhein) durchgeführt, wo im großen Maßstab Uferfiltrat für die Trinkwasser­gewinnung genutzt wird. Abbildung 1 zeigt einen Querschnitt durch das Entnahmegebiet unter Berücksichtigung verschiedener Flusswasserstände. Neben dem Förderbrunnen (recovery well) sind für Forschungszwecke weitere Messstellen vorhanden, an denen Wasserproben aus verschiedenen Tiefen entnommen werden können. Das an dieser Stelle geförderte Wasser besteht zu ca. 75 % aus Uferfiltrat und zu ca. 25 % aus Grundwasser, das von der Landseite anströmt.

Die Ergebnisse zeigen, dass an allen Messpunkten in den Überwachungsbrunnen hohe Konzentrationen von 440 ng/l (= 0,44 µg/l) bis 3.800 ng/l (= 3,80 µg/l) an 1,4-Dioxan gemessen werden. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Konzentration im Rhein 0,78 µg/l. Der Befund lässt erkennen, dass das gesamte Aquifer in der Umgebung des Förderbrunnens mit 1,4-Dioxan nahezu homogen kontaminiert ist. Eine Ausnahme stellt das Wasser in der flachen Messstelle im Überwachungsbrunnen C dar. Die besonders hohe Konzentration von 3,8 µg/l an dieser Stelle lässt sich damit erklären, dass das landseitig anströmende Grundwasser an dieser Stelle mit 1,4-Dioxan kontaminiert ist. Dies ist plausibel, weil 1,4-Dioxan lange als Stabilisator den heute kaum noch verwendeten chlorierten Lösungsmitteln (Trichlorethylen und 1,1,1-­Trichlorethan) zugesetzt worden ist und Grundwasserkontaminationen mit chlorierten ­Kohlenwasserstoffen an diesem Ort bekannt sind.

Schließlich sollte die Frage geklärt werden, in welchem Ausmaß die Aufbereitung des Rohwassers aus den Förderbrunnen durch Ozonierung und Aktivkohle-filtra­tion dazu in der Lage ist, das 1,4-Dioxan aus
dem Rohwasser zu entfernen. Dies wurde anhand von ­Standorten am Rhein überprüft. Am ersten Standort (DWT1) wird das Rohwasser ozoniert, belüftet und durch einen Aktivkohlefilter gespült. Am 2. Standort (DWT2) wird das Rohwasser ozoniert, belüftet, durch einen Sandfilter und schließlich durch einen Aktivkohlefilter gespült. Die Effizienz dieser Aufbereitungsmaßnahmen ist in Abbildung 2 dargestellt. An der Stelle DWT1 wurden über die Aufbereitung 16 % des 1,4-Dioxans aus dem Rohwasser entfernt,  an DWT 2 waren es nur 8 %. An DWT1 war folglich das ausgelieferte Trinkwasser mit 0,485 µg/l 1,4-Dioxan belastet und an DWT2 mit 0,595 µg/l. Unter Berücksich­tigung der toxikologischen Relevanz gehört 1,4-Dioxan damit zu den Stoffen, die in Zukunft dringend in die Trinkwasserüberwachung aufgenommen werden müssen.

Fazit

Die Kläranlagen in Deutschland leisten hervorragende Arbeit, aber es gibt Problemstoffe, die von den Mikro­organismen nicht angegriffen werden und folglich die Anlagen unbeschadet durchlaufen. Dazu gehört 1,4-Dioxan. Selbst wenn man die Kläranlagen mit neuen Reinigungsstufen nachrüsten würde, ist einer Substanz wie 1,4-Dioxan nicht beizukommen. Hier hilft nur die Verhinderung des Eintrags in unser Kanalnetz beziehungsweise eine bessere Überwachung der Indirekt­einleiter. Im Gegensatz zu den USA sind in Deutschland noch keine Grenzwerte für 1,4-Dioxan im Trinkwasser festgelegt worden. Das Umweltbundesamt hat aber einen Vorsorgewert von maximal 0,1 µg/l im Trinkwasser für nicht regulierte Substanzen vorgeschlagen. Wie die Ergebnisse gezeigt haben, wird dieser Wert in Deutschland zum Teil in Regionen mit einem hohen Anteil von Uferfiltrat an der Trinkwassergewinnung deutlich überschritten. 1,4-Dioxan ist jetzt im Fokus der ­Schadstoffforschung angekommen, nicht zuletzt dank der Dissertation von Daria Demers-Stepien, die für ihre Arbeit den Procter & Gamble Nachhaltigkeitspreis 2014 erhalten hat.

Literatur:
[1] Achten, C. et al. (2002) Environ. Sci. Technol. 36, 3662–3670
[2] DESTATIS(2013) https://www.destatis.de/DE/PresseService/.../2013/02/PD13_043_322.html
[3] Hoppe-Jones, C. et al. (2010) Water Res. 44, 4643–4659
[4] LANUV (2012) http://www.lanuv.nrw.de/wasser/abwasser/stand.htm
[5] Stepien, D.K. & Püttmann, W. (2013): J. Anal. Bioanal. Chem.405, 1743–1751
[6] Stepien, D.K. et al. (2014) Water Res. 48, 406–419

Fakten, Hintergründe, Dossiers

  • Röntgenkontrastmittel
  • Aktivkohlefiltration
  • Ozonierung
  • Ether
  • Methyl-tertiär-butylether
  • Ethyl-tertiär-butylether
  • 1,4-Dioxan
  • Kläranlagen
  • Nitrate

Mehr über Uni Frankfurt am Main

  • News

    Kluge Köpfe haben die besser vernetzten Gehirne

    Bisher wurden verschiedene Ausprägungen von Intelligenz vor allem mit Unterschieden in einzelnen Hirnregionen erklärt. Sind die Gehirne von intelligenteren Personen jedoch auch anders verschaltet als die Gehirne von weniger intelligenten Personen? Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern d ... mehr

    Effizientere Rohstoffnutzung mit Hilfe von „molekularen Fließbändern“

    Wertvolle Produkte wie Treib- und Kunststoffe oder Pharmazeutika aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen, ist bisher nicht effizient genug, weil die verwendeten Mikroorganismen den Rohstoff nur langsam verwerten und neben gewünschten Substanzen auch noch viele Nebenprodukte herstellen. Bi ... mehr

    Hammer-Protein bei der Arbeit zugeschaut

    Ribosomen übersetzen die genetische Information in Proteine (Translation). Die molekulare Maschine besteht aus zwei Untereinheiten, die gespalten und wiederverwendet werden, um eine neue Runde der Proteinsynthese einzuleiten. Dabei spielt das als „eiserner Hammer“ bekannte Protein ABCE1 ein ... mehr

  • q&more Artikel

    Warum Biosimilars und nicht Biogenerika?

    Bereits seit 2006 gibt es eine Gruppe gentechnisch hergestellter Medikamente, die unter der Bezeichnung „Biosimilars“ firmieren. Bis vor einem Jahr blieb diese Gruppe selbst in Fachkreisen eher unauffällig. Das ändert sich jedoch derzeit, da kürzlich ein erster Biosimilar-Antikörper zugelas ... mehr

    Paradigmen­wechsel

    Was wäre die Medizin ohne Arzneimittel? Aber werden Arzneimittel heute optimal ­eingesetzt? einesfalls, wie wir heute dank der Erkenntnisse aus der molekularen ­Medizin wissen. Denn beim Einsatz von Arzneimittel gilt es, zwei Aspekte zu beachten: ­die Krankheit und den Patienten. Erst langs ... mehr

  • Autoren

    Prof. Dr. Heinfried H. Radeke

    Heinfried H. Radeke, Jg. 1955, studierte Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH; Approbation 1985) und promovierte mit der wissenschaftlich besten Dissertation des Jahres 1986. Nach zwei Jahren als Assistenzarzt in der Universitätskinder­klinik Göttingen begann er 1987 an der ... mehr

    Prof. Dr. Theo Dingermann

    Theodor Dingermann, Jg. 1948, studierte Pharmazie in Erlangen und promovierte 1980 zum Dr. rer. nat. 1990 erhielt er einen Ruf auf die C4-Professur für pharmazeutische Biologie der Universität Frankfurt. Von 2000 bis 2004 war er Präsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft. Ferner ... mehr

    Prof. Dr. Wilhelm Püttmann

    Wilhelm Püttmann, Jg. 1953, studierte Chemie an der RWTH Aachen und der Universität zu Köln und promovierte 1980 auf dem Gebiet der organischen Synthese bei Prof. Emanuel Vogel in Köln. Nach einer zweijährigen Postdoktorandenzeit erfolgte der Wechsel in die geochemische Analytik mit der Übe ... mehr

Whitepaper

Produkt

Meist gelesen

  1. Exakte Konzentrationen bei geringen Kosten
  2. Neue Anforderungen
  3. Brücke über das „Tal des Todes“
  4. Die richtige Dosis
  5. Herausforderung
  6. Bildhaft deutlich
  7. Interessante Gesundheitsförderer
  8. Richtigkeit und Präzision
  9. Gleichgewicht
  10. Silber-Lipid-Zwerge

Themen A-Z

Alle Themen

q&more – die Networking-Platform für exzellente Qualität in Labor und Prozess

q&more verfolgt den Anspruch, aktuelle Forschung und innovative Lösungen sichtbar zu machen und den Wissensaustausch zu unterstützen. Im Fokus des breiten Themenspektrums stehen höchste Qualitätsansprüche in einem hochinnovativen Branchenumfeld. Als moderne Wissensplattform bietet q&more den Akteuren im Markt einzigartige Networking-Möglichkeiten. International renommierte Autoren repräsentieren den aktuellen Wissenstand. Die Originalbeiträge werden attraktiv in einem anspruchsvollen Umfeld präsentiert und deutsch und englisch publiziert. Die Inhalte zeigen neue Konzepte und unkonventionelle Lösungsansätze auf.

> mehr zu q&more

q&more wird unterstützt von:



Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.