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Prof. Dr. Heinfried H. Radeke

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main), Pharmazentrum Frankfurt, Institut für Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie

Heinfried H. Radeke, Jg. 1955, studierte Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH; Approbation 1985) und promovierte mit der wissenschaftlich besten Dissertation des Jahres 1986. Nach zwei Jahren als Assistenzarzt in der Universitätskinder­klinik Göttingen begann er 1987 an der MHH mit seinem Forschungsschwerpunkt, den Mechanismen der chronischen Entzündung in der molekularen Pharmakologie. Er habilitierte 1993 mit diesem Thema und erwarb die Anerkennungen als Facharzt für Allgemeine Pharmakologie und Toxiko­logie und als Fachimmunologe der DGfI, später in Frankfurt auch als FA für Klinische Pharmakologie (2004).

Nach einem viermonatigen Forschungsprojekt bei der BASF-Bioresearch in Cambridge/Boston USA in 1992 forschte Heinfried Radeke von 1994 bis Ende 1997, gefördert durch die DFG, in den USA; zunächst ein Jahr an der UC San Francisco (Interleukin-1 alpha und Kanzerogenese), anschließend zwei Jahre an der Case Western Reserve University in Cleveland (Nephritis, Differenzierung von T Lymphozyten). Seit 2001 unterstützte Prof. Dr. Radeke die Ausrichtung des pharmazentrums frankfurt (Prof. Dr. Josef M. Pfeilschifter, Dekan und Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie) in Richtung Immun­pharmakologie; von 2001 bis 2008 als Dr.-Hans-Schleussner Stiftungs­dozent für Immunpharmakologie. Er ist maßgeblich an der Ausbildung von Medizin- und Zahnmedizinstudenten beteiligt und war u.a. stellvertretender Leiter des größten DFG-Graduiertenkollegs, GRK1172 Biologicals, in dem von 2005 bis 2014 mehr als 100 Doktortitel vergeben wurden.

Fakten, Hintergründe, Dossiers

  • Medizin
  • chronische Entzündungen
  • Pharmakologie

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